Systemische Paartherapie

Das gemeinsame Leben zweier Menschen ist im Laufe der Zeit Schwankungen ausgesetzt und sollte mit oder ohne therapeutische Hilfe dann überdacht werden, wenn

-einer oder beide Partner sich häufig kritisiert/kritisieren
-einer oder beide sich vom anderen oft unverstanden fühlen
-einer oder beide Partner sind nicht mehr unterstützt fühlen
-kein Vertrauen mehr da ist
-Enttäuschungen und Kritik nicht mehr ausgesprochen werden
-es kaum noch gemeinsame Interessen gibt
-es zu Machtkämpfen kommt oder persönliche Entfaltungsmöglichkeiten gänzlich aufgegeben werden
-einer der beiden oder beide sexuell selten oder nie befriedigt wird/werden
-Ziele oder Pläne für die Zukunft weit auseinander gehen
-ein Partner aufgrund der bestehenden Beziehung psychosomatische Beschwerden entwickelt
-der Partner eine Außenbeziehung eingeht


Eine Paartherapie hilft typische Konfliktmuster zu erkennen und festgefahrene Kommunikationsmuster zu unterbrechen. Der Therapeut versucht mit dem Paar, die Problembereiche herauszuarbeiten und gemeinsame Therapieziele zu formulieren. Wenn sich eine Trennung abzeichnet, kann auch dieser Prozess therapeutisch begleitet werden.

Voraussetzung für eine Paartherapie ist, dass beide Partner zur Veränderung bereit sind. Gewöhnlich steht ein Partner unter stärkerem Leidensdruck als der andere. Er sollte dann den Partner bitten, mit ihm eine Therapie zu machen und dabei ganz deutlich signalisieren, dass er so nicht gemeinsam weiterleben kann und will.

Falls dieser nicht mitkommen möchte sollte er zunächst alleine in die Therapie gehen.

Paartherapie ist keine Leistung der privaten oder gesetzlichen Krankenkasse. Durchschnittlich dauert eine Paartherapie 5 Sitzungen und findet alle 1-2 Wochen statt.

Kosten: siehe Ausführungen Selbstzahler (unter „Erste Schritte und Kostenübernahme“)